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Holunder-Lemon-Curd

Holunder-Lemon-Curd – Frühsommer im Glas

 

Dieses Rezept ist aus verschiedenen Ideen, etwas Erfahrung und einer guten Portion Bauchgefühl entstanden. Beim Kochen lasse ich mich gerne von den Zutaten leiten und vertraue darauf, was sich stimmig anfühlt.

 

Die zarten Holunderblüten treffen hier auf die frische Säure der Zitrone und verbinden sich zu einem cremigen Aufstrich mit besonderem Aroma. Blumig, frisch und sonnig – wie ein warmer Frühsommertag, den man im Glas festhalten möchte.

 

Für mich wohnt den Wildkräutern und Blüten eine ganz besondere Magie inne. Nicht die große Zauberei, sondern die leisen Momente: das Sammeln der Holunderblüten im Morgentau, ihr betörender Duft in der Küche und die Freude, aus einfachen Zutaten etwas Besonderes entstehen zu lassen. Genau diese kleinen Wunder des Alltags finden sich in diesem Holunder-Lemon-Curd wieder.

 

Zutaten

 

- 5 frische Holunderdolden, die Blüten abgestreift

- 3 Eier

- 1 Eigelb

- 100 g Zucker

- Abrieb von 1 Bio-Zitrone

- Saft von 3 Zitronen

- 111 g kalte Butter

 

Zubereitung

 

Die Holunderblüten von den Dolden zupfen und in eine Schüssel geben. Eier, Eigelb und Zucker hinzufügen und alles gründlich verrühren.

 

Zitronenabrieb und Zitronensaft in einem Topf erhitzen und kurz aufkochen lassen. Die Eier-Zucker-Holunder-Mischung unter ständigem Rühren dazugeben und bei niedriger Hitze erwärmen, bis die Masse eine cremige, puddingartige Konsistenz erreicht.

 

Anschließend die Creme durch ein feines Sieb streichen, um die Blüten und eventuelle Klümpchen zu entfernen. Die kalte Butter würfelweise in die warme Creme einrühren, bis sie vollständig geschmolzen ist und der Curd eine samtige Konsistenz erhält.

 

In saubere Gläser füllen, abkühlen lassen und im Kühlschrank aufbewahren.

 

Ob auf frischem Brot, zu Gebäck, im Joghurt oder als feine Tortenfüllung – dieser Curd bringt ein wenig Sommer, Natur und einen Hauch Holunderzauber in den Alltag.

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