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Imbolg mit Kindern

­čĽ»­čî┐ԝʭčžÖÔÇŹÔÖÇ´ŞĆ Imbolg mit Kindern ­čžÖÔÇŹÔÖÇ´ŞĆԝʭčî┐­čĽ»

Auch für Kinder ist es spannend und wichtig die Jahreskreisfeste zu feiern. So lernen und verstehen sie besser den Jahreslauf und haben einen ganz anderen Bezug zur Natur und Mutter Erde. 

Bei uns sind im Garten schon die Schneegl├Âckchen erwacht. Diese zeigen uns ja auch Imbolg an.┬á

Dazu hab ich eine sch├Âne Geschichte, welche ich mal vor Jahren gefunden habe. Leider stand dort kein Verfasser dazu.┬á

­čî┐Das Schneegl├Âckchen­čî┐

Es war Fr├╝hling geworden und die Sonne lockte mit ihren warmen Strahlen die Blumen aus der dunklen Erde hervor.

Die Bienen summten und konnten sich nicht entscheiden, auf welcher duftenden Bl├╝te sie zuerst landen sollten.

Inmitten der bunten Fr├╝hlingsblumen wuchs auch ein unscheinbares, kleines, wei├čes Bl├╝mchen heran.┬á

Eines Tages blickte die gro├če, leuchtend rote Tulpe nachdenklich auf das kleine, zarte, wei├če Bl├╝mchen herab und fragte:
"Geht es dir eigentlich gut hier unter all den anderen Blumen?"
"Warum sollte es mir nicht gut gehen? Die Sonne lacht vom Himmel und ich bl├╝he hier inmitten meiner Blumenschwestern", antwortete das kleine, wei├če Bl├╝mchen.
"Aber du bist doch so winzig klein! Sieh die Narzisse, oder mich an, wir wachsen alle viel h├Âher als du! Mir w├╝rde das nicht gefallen, wenn ich zwischen all den gro├čen Blumen so klein w├Ąre! Noch dazu hast du ein wei├čes Bl├╝tenk├Âpfchen. Wer sieht da noch hin, wenn sich alle Menschen an den bunten Farben des Fr├╝hlings erfreuen m├Âchten! Keiner will mehr an das kalte Wei├č des Winters erinnert werden" rief die Tulpe.

Vorsichtig guckte sich das kleine, wei├če Bl├╝mchen um.
Die anderen Fr├╝hlingsblumen bl├╝hten in leuchtenden Farben und wurden von den Menschen bestaunt. Niemand aber beachtete das kleine, wei├če Bl├╝mchen, das unscheinbar und versteckt zwischen ihnen wuchs.

Da hatte es eine Idee: "Vielleicht sollte ich als erste von allen Fr├╝hlingsblumen bl├╝hen! Dann w├╝rde auch ich beachtet werden. Ja, ich will Erste werden! Ich will gleich verbl├╝hen und schlafen gehen, damit ich fr├╝h genug erwache!"

Im Sommer schlief das Bl├╝mchen tief und fest. Im Herbst tr├Ąumte es davon, als Erste zu erwachen. Der Winter zog mit seiner wei├čen Pracht ins Land, doch das Bl├╝mchen r├╝hrte sich nicht.
Da sp├╝rte es die ersten warmen Sonnenstrahlen.

"Hoffentlich habe ich nicht verschlafen!" rief es und streckte seine Bl├Ątter aus der Erde.
"Da liegt ja noch ├╝berall Schnee"staunte es,"nirgendwo kann ich eine andere Fr├╝hlingsblume entdecken. Ja, ich habe es geschafft! Ich bin die erste Fr├╝hlingsblume und ich kann sogar im Schnee wachsen!"

Das Schneegl├Âckchen war ├╝bergl├╝cklich, zeigte sich von seiner sch├Ânsten Seite und lie├č sich von der Sonne w├Ąrmen.
Kinder kamen vorbei und b├╝ckten sich, um die Blume mit dem wei├čen Gl├Âckchen zu bewundern.

"Im Garten bl├╝ht ein Gl├Âckchen mitten im Schnee - ein Schneegl├Âckchen" riefen sie, und liefen zu ihren Freunden, um ihnen von ihrer Entdeckung zu berichten.

Pl├Âtzlich schob der eisige Nordwind dunkle Schneewolken vor die Sonne. Es wurde bitterkalt und das Schneegl├Âckchen fror erb├Ąrmlich. Der Winter ├Ąrgerte sich ├╝ber die vorwitzige
Blume und bedeckte sie mit Schneeflocken.

Da zitterte das arme Schneegl├Âckchen am ganzen St├Ąngel und wusste nicht, was es tun sollte.
Aufgeben kam nicht in Frage! Es sammelte all seine Kraft, die es in seiner Zwiebel finden konnte und stemmte sich trotzig gegen den kalten Winter, bis er aufgab und mit dem Nordwind und den Schneeflocken weiterzog.

Seit dieser Zeit ist das Schneegl├Âckchen die Blume, die den Menschen bereits in der Winterszeit den Fr├╝hling ank├╝ndigt.

Wenn die anderen Fr├╝hlingsblumen erwachen, begibt sich das Schneegl├Âckchen wieder zur Ruh. Es ist sehr m├╝de und sammelt, w├Ąhrend es lange in der dunklen Erde schl├Ąft, neue Kr├Ąfte, um auch im n├Ąchsten Jahr gegen den eisigen Winter bestehen zu k├Ânnen.┬á

­čî┐geht mit euren Kindern in die Natur und sucht den ersten Fr├╝hlingsboten. Dabei k├Ânnen sie den Fr├╝hling wecken, indem sie die B├Ąume wach streicheln oder dr├╝cken. Heute darf es auch mal laut im Wald sein, jetzt wollen wir mit selbstgebastelten Rasseln aus Erbsen und Klopapierrollen den Winter vertreiben.┬á

­čî┐Auch Zuhause wollen wir den Winter auskehren. So macht alle Fenster auf und fegt den Winter gemeinsam raus. Denkt euch dazu einen sch├Ânen Spruch aus. So macht das Putzen gleich viel mehr Spa├č. Wie zum Beispiel ÔÇ×Fege aus, fege aus die Dunkelheit soll jetzt heraus. Der Winter sagt ad├ę, ich brauch jetzt keinen Schnee. So w├╝nsch ich Licht und W├Ąrme auf das sich mein Herz erw├Ąrme.ÔÇť

­čî┐Nachdem ihr den Winter aus eurem Haus vertrieben habt. K├Ânnt ihr euch aus Bienenwachsplatten und fein gem├Ârserten Kr├Ąutern eine Kerze f├╝r Imbolg rollen. Diese leuchtet dann nicht nur sch├Ân, sondern sie bringt auch noch Duft in euer Heim.┬á

­čî┐Ganz passend finde ich jetzt das Buch auf dem Bild. Hier wird ganz toll beschrieben, wie Mutter Erde und ihre Kinder sich jetzt fertig f├╝r den Fr├╝hling machen. Bei sch├Ânem Kerzenschein und Vanillepudding die Leibspeise kleiner Wald- und Wiesengeister kann man es sich gem├╝tlich machen.┬á

­čî┐In das Gem├╝sebeet oder Blumenkasten k├Ânnen jetzt schon Radieschen ges├Ąt werden. Das klappt drau├čen oder auch drinnen. Wir haben dieses Jahr im Kinderzimmer auf der Fensterbank Kr├Ąuter ges├Ąt. So k├Ânnen die Kinder genau beobachten, was Mutter Erde mit ihren Spr├Âsslingen jetzt macht.┬á

­čî┐Was Kinder denke ich auch immer lieben ist ein Feuer. Das passt zu jedem Jahresfest. Doch hier besonders. Es bringt uns das Licht und die W├Ąrme, so wie es auch der Fr├╝hling bald macht.┬á

Ich hoffe ich konnte euch ein paar Anregungen geben und w├╝nsche euch ein sch├Ânes Imbolgfest ­čĽ»­čžÖÔÇŹÔÖÇ´ŞĆ­čî┐ÔťĘ

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